Kann Sprachenlernen Demenz vorbeugen? Was die Wissenschaft wirklich sagt

In den letzten Jahren liest man immer häufiger, dass Sprachenlernen das Gehirn schützt und sogar Demenz vorbeugen kann. Die Vorstellung ist verlockend: Vokabeln lernen statt Kreuzworträtsel – und nebenbei das Gehirn fit halten. Doch was sagt die Forschung tatsächlich?

Die gute Nachricht: Sprachenlernen ist kein Wundermittel, aber ein erstaunlich wirkungsvoller Baustein für geistige Fitness im Alter. Und genau darin liegt seine Stärke.

Studien zeigen: Sprachenlernen verhindert Demenz nicht sicher. Es kann jedoch dazu beitragen, dass Symptome im Durchschnitt später auftreten. Grund dafür ist die sogenannte kognitive Reserve – ein trainiertes Gehirn kann Veränderungen länger ausgleichen.

Sprachenlernen aktiviert mehrere kognitive Bereiche gleichzeitig.